Interview, Lifestyle

Blogger Talk…

Heute möchte ich euch im Bloggertalk die liebe Alexandra Pahr, Miss Tirol 2017 vorstellen. Zu Alex verbindet mich eine große Sympathie seit der ersten Sekunde. Wir lernten uns bei der Fashion Show der Kitz Galleria im Sommer 2016 kennen und teilten uns beim Fitting eine Kabine. Wir kamen sofort ins Plaudern und ich weiß noch ganz genau, dass auf einmal der Vorhang von unserer Umkleide Kabine abriss! Ja lustig war‘s allemal!

Im letzten Bloggertalk mit Vienna Wedekind durfte ich ja schon in das Leben der interessanten Persönlichkeit Carola Pojer blicken! Heute stellt sich die Miss Tirol 2017 meinen persönlichen Fragen. Ich freue mich sehr, dass Alexandra Pahr beim Blogger Talk dabei ist, denn sie überzeugt nicht nur mit ihrer Schönheit, sondern auch mit ihrer einzigartigen authentischen Ausstrahlung! Ich wünsche ihr alles Liebe und viel Erfolg für ihren weiteren Weg! You rock it!

Als Miss Tirol 2017 warst du ständig in den Medien präsent, was hat dir an dem Job besonders Spaß gemacht und welchen Herausforderungen musstest du dich stellen?

Besonders Spaß hat es mir bereitet meinen Titel und die damit verbundene öffentliche Aufmerksamkeit auf mir persönlich wichtige und karitative Themen lenken zu können. Mit diesem Titel rückt man automatisch in den Vordergrund und ich persönlich finde es wichtig, diesen Titel auch für einen guten Zweck nutzen zu können. Natürlich darf ich auch die vielzähligen Kontakte, die ich knüpfen durfte, nicht vergessen. Egal ob in Deutschland oder Südtirol, ich habe mich meiner Meinung nach gut vernetzt und hoffe auf weitere erfolgreiche Kooperationen. Besonders hervorheben möchte ich meine Shootingerfahrung in Brautkleidern. Auch wenn bei mir noch nicht die Hochzeitsglocken läuten, durfte ich schon in einige wunderschöne Brautkleider aus dem Brautmodengeschäft FELICE in Schwaz für das ein oder andere Shooting schlüpfen.

Als Herausforderung würde ich den permanenten Druck, dem gesellschaftlichen Ideal gefallen zu müssen und verglichen zu werden, ansehen. Mit der Teilnahme bei einer Miss-Wahl gebe ich natürlich den Leuten die Möglichkeit über mich und mein Äußeres zu urteilen. Aber es war für mich natürlich eine Umstellung neben positiven Kommentaren, Zusprüchen und konstruktiver Kritik auch Negativaussagen einstecken zu müssen. Es war ungewohnt, dass Menschen, die mich nicht kannten, begannen über mich zu urteilen, unabhängig davon, ob positiv oder negativ. Man muss sich bewusst sein, dass dieser Schritt automatisch ein Schritt in die Öffentlichkeit ist und man mit kritischeren Augen betrachtet wird. Die Kunst liegt dabei darin, auch wenn es in der Theorie leicht gesagt ist, sich immer vor Augen zu halten „You can´t be everbody´s darling“. Ich kann und möchte auch gar nicht jedem gefallen.

Eine weitere  Herausforderung – so witzig es sich auch für eine Miss anhört – war für mich das Gehen auf High Heels. Privat wird man mich stets in meinen Sneakers antreffen, in ganz seltenen Fällen mit High Heels und daher war der Walk mit diesem Schuhwerk quasi Neuland für mich und bereitete mir ein paar Probleme. Auch wenn Gehen das natürlichste der Welt ist, wir dies jeden Tag eigentlich ausüben, kam ich mir in gewissen Situationen wie ein Anfänger vor. Doch mit viel Training konnte ich diesen kleinen Stolperstein beseitigen und beherrsche nun auch die Disziplin Gehen mit High Heels.

Wie geht es heute für dich weiter, bleibst du im Model-Business aktiv oder hast du andere Pläne?

Dies wird sich erst in der Zukunft zeigen. Ich bin natürlich nicht abgeneigt, da ich nun auch Blut geleckt habe und mich daran gewöhnen könnte, mich in oder auch auf Magazinen zu betrachten. Aber dies hängt vom Markt ab und wie sehr mein Typ gefragt ist. Ich werde aber versuchen, weiterhin aktiv zu bleiben und den ein oder anderen Job an Land ziehen.

Wie lässt sich dein Beruf (besonders in den Miss Zeiten) mit deinem Privatleben vereinen? Hast du da Tipps und Tricks für meine Leser?

Eindeutig ja, weil sich in Wirklichkeit nicht viel verändert hat. Ich bin noch immer die Gleiche, vielleicht ein oder zwei Termine mehr, aber das lässt sich leicht balancieren. Daher kann ich auch schwer einen Tipp geben. Einfach sich selbst treu bleiben und der Rest ergibt sich von alleine. Man muss einfach versuchen, diese Welt mit ein wenig Humor und Gelassenheit zu bestreiten. Besonders wichtig ist auch, sich niemals unter seinem Wert zu verkaufen. Nachdem man in die Öffentlichkeit rückt, werden viel mehr Leute auf einen aufmerksam und es wird mit Sicherheit die ein oder andere Shootinganfrage kommen. Dabei ist aber wichtig, man muss nicht alles annehmen. Lieber die Anfragen mit etwas Skepsis betrachten, die Arbeiten des Fotografen genauer ansehen und für sich selbst entscheiden, ob der Stil zu einem persönlich passt. In der Branche gibt es nämlich neben einer Vielzahl an seriösen Fotografen leider auch ein paar schwarze Schafe.

Was sind deine nächsten geplanten Projekte und auf was freust du dich besonders?

Mein nächstes großes Projekt ist mein zweites Studium internationale Wirtschaftswissenschaften zu beenden und Berufserfahrung zu sammeln. Momentan bin ich auch viel mit der Formel 1 im Bereich Hospitality Red Bull unterwegs –  dies wird natürlich auch viel Zeit in Anspruch nehmen. Und zu viel möchte ich an dieser Stelle auch nicht verraten. Aber ich kann versprechen, ihr werdet nicht das letzte Mal meinen Namen gehört haben. Also bleibt gespannt.

Was ist dein Geheimrezept für gutes Aussehen?

Prinzipiell fängt gutes Aussehen bei mir mit der Ausstrahlung und Zufriedenheit an.  Wenn man sich in seiner Haut wohlfühlt und selbstbewusst auftritt, wirkt man auf mich überaus attraktiv. Aber natürlich habe auch ich den ein oder anderen Beautytrick. Da ich besonders auf die Zähne eines Menschen achte, bin ich sehr dahinter selbst ein gepflegtes Lächeln zu haben. Und ich kann nur sagen, es schadet definitiv nicht zwischenzeitlich mit Kokosöl zu gurgeln oder die Zähne zu putzen.

Und was auf gar keinen Fall vernachlässigt werden darf, ist Sport und eine ausgewogene Ernährung. Ohne Sport, egal ob im Freien oder im Studio, geht es bei mir nichts. Das Wichtigste ist, sich in seinem Körper wohl zu fühlen.

Du warst ja in weiterer Folge auch bei der Miss Austria Wahl im Rennen, wie fühlt sich der Konkurrenzdruck an und welche Eindrücke warten auf einem?

Auch wenn es mir viele jetzt nicht glauben werden, aber auf dem Weg zur Miss Austria Wahl gab es keinerlei Anzeichen von Zickenkrieg oder extremen Konkurrenzdenken. Da sich alle Missen durch die gemeinsamen Aktivitäten in der Therme Geinberg oder auch in Tunesien untereinander über längere Zeit kennenlernen durften, entstanden über die Zeit Freundschaften, die auch bis heute noch bestehen.

Die Eindrücke waren einmalig. Die Miss Austria Akademie, die Shootingreise nach Tunesien sowie die Miss Austria Wahl sind Eindrücke, die ich nicht mehr missen möchte. Wir durften mit einem großartigen Team zusammenarbeiten, tolle Persönlichkeiten kennenlernen und neue Erfahrungen sammeln. Die gesamte Cooperation steckt viel Energie, Freude, Engagement sowie Liebe in dieses Projekt und auf das Endergebnis können wir Österreicher stolz sein.

 Was gibt’s du den Mädls mit, die sich auch als Miss bewerben wollen?

Den einzigen Tipp den ich künftigen Missen oder auch Kandidaten geben möchte ist, sich immer selbst treu zu bleiben. Es gibt keine Regeln oder Handbuch, wie eine Miss sein zu hat. Jede einzelne entscheidet für sich selbst wie sie ihr Bundesland repräsentieren möchte. Jede Miss sticht durch ihre eigene Persönlichkeit hervor und diese soll im Verhalten und Handeln der Krönchenträgerin zum Vorschein kommen. Bei der Misswahl werden keine Kopien der vorherigen Siegerin gesucht, sondern Individuen, die durch ihre Ausstrahlung, Persönlichkeit  und Auftreten überzeugen können. Und man darf niemals den Spaß an der ganzen Sache verlieren.

Auch darf nicht vernachlässigt werden, dass man für manche junge Mädchen zu Vorbildern wird und daher sollte man stets auf sein Verhalten, seine Posts auf sozialen Medien sowie die Auftritte in der Öffentlichkeit achten. Mit dem Titel kann man viel bewegen und dies sollte neben dem Eigennutzen stets im Vordergrund stehen. Meine Intention teilzunehmen war nicht, es als ein Sprungbrett in die Modelwelt zu nutzen, sondern vielmehr um wichtige Themen anzusprechen und andere Leute zu inspirieren und mit meiner Persönlichkeit zu überzeugen.

Fotos (C) Alexandra Pahr

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.