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72 Stunden in Bilbao: Über den Wolken, Sightseeing & More

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In 72 Stunden kann man so einiges erleben und sich dann in einem Blogbeitrag kurz zu halten ist etwas schwierig – trotzdem versuche ich es. Ich war vor kurzem, genauer gesagt über Pfingsten, in Bilbao. Eigentlich wusste ich nicht so genau wo Bilbao liegt, nur, dass die Stadt irgendwo im Norden von Spanien als Hotspot des internationalen Fußballs gilt – und diese Info habe ich von meinem fußballfanatischen Freund;-).  Ahja – interessant, ich habe nämlich absolut nichts mit Fußball am Hut.

Was habe ich denn so in Bilbao unternommen: einen Mix aus Sightseeing, Fotoshootings, gutem Essen, Nachtleben & Co. Ich bin ja generell ein Spanien-Fan und war schon sehr gespannt auf diese Stadt. Wir haben direkt in der Innenstadt gewohnt, wo viele unterschiedliche spanische Restaurants zu finden sind. Die für Spanien so typischen Tapas, die es in allen Variationen mit einem guten Glas Wein in jeder Bar gibt – und die auch gar nicht teuer sind – habe ich mir natürlich auch hier schmecken lassen. Generell ist mir aufgefallen, dass die Lebensmittel in Bilbao ziemlich günstig sind, im Vergleich zu Österreich.

Die Shopping-Meilen waren eher enttäuschend und beim Durchstöbern der kleinen Boutiquen sind wir, angesichts der eher altmodischen Sachen, auch nicht in einen Kaufrausch verfallen. Erstaunt, ob der mangelnden bzw. nicht vorhandenen Kenntnis der englischen Sprache (außer an der Hotelrezeption), nicht einmal die einfachsten Wörter, wie ‚Water‘ werden in einem Café verstanden –  hatten wir zum Glück jemanden in unserer Gruppe dabei, die sich super in Spanisch verständigen konnte. Da hat der Norden von Spanien noch einiges nachzuholen! Zusammengefasst war Bilbao eine Reise in jedem Fall wert und wer das spanische Flair,  die Gelassenheit und gutes Essen liebt, ist in Bilbao gut aufgehoben.

Unterkunft

Das Hotel Illunion ist eine spanische Hotel-Kette, wobei (lt. Booking.com) ein Zimmer mit Frühstück für 2 Personen um die € 100,- kostet. Wir hatten zwar eine Baustelle im äußeren Hotelbereich, da anscheinend die Außenfassade gestrichen wurde, aber das hat uns nicht weiter gestört, denn wir waren sowieso den ganzen Tag unterwegs. Nur Montags war in Spanien kein Feiertag und da ist es mehr oder weniger schon „witzig“ (NOT) gewesen, als ich verschlafen ins Morgenlicht geblinselt und ausgiebig gegähnt habe und ich auf einmal die Bauarbeiter, die freundlich beim Fenster reingeschaut haben, bemerkt habe. Da habe ich meinen persönlichen Geschwindigkeitsrekord im Aufstehen gebrochen :-).

Mein Highlight

Ich bin ja eigentlich ein sehr vorsichtiger und nicht gerade risikobereiter Mensch und habe mir zur bevorstehenden Ballonfahrt so meine Gedanken gemacht. Und je näher diese Fahrt gekommen ist, desto  mehr wuchsen meine Angst und die Anzahl der Ausreden, warum ich jetzt doch nicht in die „Gondel“ steigen würde. Aber – ich habe meinen inneren Angsthasen überwunden und bin überaus froh, dass ich euch heute über dieses einmalige Erlebnis berichten kann.

Morgenstund hat Gold im Mund – also früh raus aus den Federn – bevor die Bauarbeiter das Gerüst erklimmen ;-). Am Startplatz angekommen wurden bereits die Ballons mit Heißluft befüllt und wenig später stieg unser Ballon – mit 17 Personen inklusive Pilot – in den Morgenhimmel auf. Ich hatte ja keine Ahnung wie schön so eine Ballonfahrt sein kann. Der Ballon stieg – nahezu lautlos, nur durch das Geräusch des Befeuern unterbrochen – hoch und innerhalb weniger Momente waren wir hoch über den Weinbergen, die teilweise noch im Morgennebel verborgen waren. All meine Ängste waren verschwunden und ich habe diese „Schwebe-Stunde“ wirklich genossen. Ich weiß nicht genau wie hoch wir waren, aber angeblich so circa 2.500 – 3000 Meter. Der „Pilot“ ließ den Ballon steigen, dann wieder sinken, ohne dass man diese Manöver wirklich gemerkt hätte.  Die Landung war zwar etwas holprig, mitten in den Weinreben (Daraus wird sicher kein Wein mehr gemacht :)) aber die Aussicht bei einem Gläschen Sekt an „Bord“ war einfach wunderschön. Insgesamt waren wir 16 Personen mit unserem „Fahrer“ 17, wobei dieser Ballonkorb aus je 4 Kabinen bestand, wo jeweils 4 Personen hineingepasst haben.

Nachtleben

Es ist in Bilbao Gang und Gebe, dass die Jugendlichen mit ihren Getränken auf dem Gehsteig sitzen. Das Nachtleben beginnt erst ab etwa  1.00 Uhr Nachts, da sperren auch die Diskotheken auf. Übrigens gab es neben unserem Hotel einen tollen Club ‚Mom‘, welchen ich wirklich empfehlen kann. Der Altersdurchschnitt liegt da bei 25/30 Jahren und auch die Musik geht in Richtung Pop und 90er. Wir haben € 12,- Eintritt bezahlt, wobei hier schon ein Getränk enthalten ist. Ein abendlicher Ausflug mit der U-Bahn, um einen anderen Stadtteil zu erkunden hat sich als Reinfall entpuppt – wir sind in einer sehr heruntergekommenen Gegend gelandet in der augenscheinlich auch Drogensüchtige zum Alltagsbild gehören. Ein fürsorglicher Einheimischer hat uns vom Besuch der Lokale in dieser Gegend dringend abgeraten, also sind wir schnurstraks wieder in sicheres Touristenterrain gefahren.

Restaurants

Martina de Zvricalday (Konditorei: 5 Minuten Gehweg vom Hotel), Adresse: Calle de Ercilla, 43

El Informal (Restaurant: 1 Minute Gehweg vom Hotel),  Adresse: María Díaz Haroko Kalea, 7

Sightsseing

Guggenheim Museum
San Sebastian
Fußballstadion
Hafen von Bilbao

Der Flug

Lufthansa (mit einem Zwischenstopp in München)

Outfits

Meine Outfits wurden für diese Reise von lila Portal zur Verfügung gestellt. Der weiß/blau gestreifte Rock gefällt mir besonders gut, mit einer Strumpfhose drunter war er perfekt für die Ballonfahrt geeignet. Aber auch die anderen beiden Outfits (weißes Kleid sowie gestreifter Rock + T-Shirt) sind ideal für einen Sightseeing Trip und ich hätte die Outfits am liebsten alle behalten.

 

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